Unmittelbar nachdem sie eine Debatte auf der Besuchertribüne im Plenarsaal verfolgt hatten, traf eine Besuchergruppe von Ratsmitgliedern aus der Wedemark und weiteren ehrenamtlich Tätigen ihren Wahlkreisabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) im Reichstag zum Gespräch.

Hoppenstedt berichtete über seine Tätigkeiten als Bundestagsabgeordneter und als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin. Er erläuterte, wie Wahlkreisthemen sowie niedersächsische Interessen über die Landesgruppe Niedersachsen der CDU-Fraktion Eingang in die Bundespolitik finden.

Um seinen Gästen die Arbeitsabläufe zu verdeutlichen, zog Hoppenstedt Parallelen zwischen der Organisation des Kanzleramts und Kommunalverwaltungen sowie zwischen den Beratungen von Gesetzen in den Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum des Bundestages und verwies auf Gemeinsamkeiten bei den Beratungen von Gesetzen in den Fraktionen, Ausschüssen und im Plenum des Bundestages und der Arbeit im Gemeinderat Wedemark.

Die Frage, warum das Plenum manchmal leer sei, beantwortete der Abgeordnete mit der arbeitsteiligen Organisation des Parlaments. Parallel zu Plenarsitzungen nähmen Abgeordnete viele andere Verpflichtungen wahr. Die Gruppe interessierte sich auch für die Rednerbenennung. Welche Abgeordnete im Plenum reden, werde in der Fraktionssitzung auf Empfehlung der fachlich zuständigen AG bestimmt, sagte Hoppenstedt. Debattendauer und Redezeitverteilung werden interfraktionell vereinbart.

Schließlich berichtete der Abgeordnete über die schwierigen Verhandlungen über die angestrebte Verkleinerung des Bundestages und erläuterte insbesondere seine Haltung zu zwei aktuellen politischen Themen, der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Mieterschutz.


(Bild: Bundesregierung/Volker Schneider)
Zum Abschluss wurde ein Erinnerungsfoto gemacht und die Besuchergruppe konnte von der Reichstagskuppel den Blick über Berlin genießen. Nach dem Besuch des Bundeskanzleramts machte die Besuchergruppe am Abend bei noch immer herrlichem Sonnenschein eine Bootsfahrt auf der Spree durch das Regierungsviertel.

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