Dr. Hendrik Hoppenstedt

Mitglied des Deutschen Bundestages

Dr. Hendrik Hoppenstedt

Genehmigungsverfahren für SuedLink beginnt – Vorzugskorridor verläuft östlich von Hannover

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Der Vorhabenträger TenneT informierte über die Trassenkorridore, die das Unternehmen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) mit dem Antrag auf Bundesfachplanung einreichen wird. Dieser Antrag muss zwingend einen Vorzugskorridor und Alternativen beinhalten.

„TenneT wird den östlich von Hannover verlaufenden Trassenkorridor als vorzugswürdig vorschlagen“, erklärte der für die nördliche Region Hannover direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU). „Das ist für dicht besiedelte Gebiete wie Garbsen eine gute Nachricht, denn diese werden geschont“, sagte der Abgeordnete. „Deshalb scheint auch mir dieser Korridor geeigneter zu sein als die westliche Alternative“. Mit dem Vorschlag sei aber noch keine Vorfestlegung verbunden. „Der Vorschlagskorridor ist das Ergebnis rein umweltplanerischer Kriterien“, so Hoppenstedt. Alle Alternativen sollen in gleicher Detailtiefe geprüft werden.

TenneT habe zudem erklärt, dass die Landwirte für die während der Bauphase leider unvermeidbaren Beeinträchtigungen voll entschädigt werden. „Die Landwirte müssen sich generell darauf verlassen können, angemessen entschädigt zu werden“, sagte Hoppenstedt. Nach Abschluss der Bauarbeiten und einer Regenerationsphase könnten Böden in der Regel normal landwirtschaftlich genutzt werden.

TenneT hat den SuedLink in fünf Abschnitte aufgeteilt und wird den Antrag auf Bundesfachplanung abschnittsweise ab 17. März 2017 bis Ende April 2017 stellen. Der die Region Hannover betreffende Antrag soll am 7. April eingereicht werden.

Danach wird die BNetzA zunächst die Vollständigkeit der Antragsunterlagen prüfen und ca. acht Wochen später öffentliche Antragskonferenzen durchführen. Auf der Grundlage dieser Antragskonferenzen, in denen die Kommunen und Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken vortragen können, wird die BNetzA den Untersuchungsrahmen festlegen, den TenneT dann abarbeiten muss.

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