Wird ein besonders nahestehender Mensch getötet, sollen die Hinterbliebenen künftig vom Verursacher eine finanzielle Entschädigung für ihr seelisches Leid fordern können. Das sieht der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen vor, über den wir am 9. März 2017 debattiert haben. Selbstverständlich wird kein Geld der Welt den Verlust eines Menschenlebens ausgleichen können. Das ist allerdings auch nicht das Ziel. Mit dem Anspruch auf Hinterbliebenengeld setzen wir ein Zeichen der Solidarität. Die Trauer über den Verlust und der empfundene seelische Schmerz der Hinterbliebenen sollen wenigstens symbolisch ausgeglichen werden.

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