Heute hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus beschlossen. Darin werden zusätzliche Kriterien geregelt, bei denen erdverkabelt werden kann.

„Die Ausweitung der Möglichkeit für eine Teil-Erdverkabelung kann nur der erste Schritt sein“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU). „Erdkabel sind zwar kein Allheilmittel, aber mittels Erdverkabelung können manche Konflikte vor Ort gelöst und die Akzeptanz für den Stromnetzausbau auch bei SuedLink gesteigert werden“, ist sich der Abgeordnete sicher.

Der Gesetzentwurf ermöglicht ein bis zu 20km langes Erdkabel-Pilotprojekt zwischen Wahle und Lamspringe. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum dieser vergleichsweise dünn besiedelte Landstrich von einem langen Erdkabelabschnitt profitieren soll, aber nicht etwa der Ballungsraum Hannover“, kritisiert Hoppenstedt. Er werde sich im Bundestag dafür einsetzen, dass auch bei SuedLink größere Streckenabschnitte erdverkabelt werden können.

Der Gesetzentwurf geht jetzt in die parlamentarischen Beratungen. Es sei geplant, dass Bundestag und Bundesrat das Gesetz noch vor der parlamentarischen Sommerpause verabschieden, so Hoppenstedt.

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Pressemitteilung vom 25. März 2015

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