Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf beschlossen, wonach neue Gleichstromtrassen vorrangig als Erdkabel errichtet werden sollen. Hierauf hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) hingewiesen. Der ursprüngliche Gesetzentwurf aus dem Hause des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel (SPD) hatte noch den Vorrang für Freileitungen vorgesehen.

„Ich freue mich, dass jetzt endlich ein überarbeiteter Gesetzentwurf vorliegt, der regelt, dass der SuedLink vorrangig als Erdkabel zu errichten ist“, erklärte Hoppenstedt. Der Deutsche Bundestag müsse nun zügig über den Entwurf beraten, damit das Projekt nicht weiter verzögert wird. TenneT könne dann auf solider Grundlage den SuedLink für die Bürger nachvollziehbar planen und die Bundesnetzagentur das Projekt genehmigen.

Werden die gesetzlich vorgegebenen Mindestabstände zu Wohngebäuden (400m im Bereich eines Bebauungsplans, 200m im Außenbereich) unterschritten, dann muss nach dem Gesetzentwurf zwingend erdverkabelt werden. „Das bedeutet, dass im Ballungsraum Hannover de facto erdverkabelt werden muss, wenn nicht um den Ballungsraum herum geplant werden kann. Hierfür werde ich mich weiter einsetzen“, sagte Hoppenstedt abschließend.

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Pressemitteilung vom 7. Oktober 2015

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