„Berufliche Teilhabe ist für schwerbehinderte Menschen leider noch keine Selbstverständlichkeit“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt. Er freut sich deshalb, dass die Bundesregierung die Finanzierung für das Vorzeige-Projekt „SAPHIR Hannover“ in der nördlichen Region Hannover mit rund 2,5 Mio. Euro fördern wird. Der Bescheid soll voraussichtlich am 20. Mai versendet werden.

Das Projekt unterstützt Schwerbehinderte dabei, eine Ausbildung zu absolvieren oder eine Beschäftigung zu finden. Dazu werden potentielle Arbeitgeber der Region angesprochen und im Idealfall für die Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung gewonnen. Durch eine individuelle Beratung werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Betrieben geeignete Arbeitsmöglichkeiten geschaffen, von denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren sollen.

Die Kosten in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro für das Projekt trägt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Hoppenstedt ist sich sicher, dass das Geld gut investiert ist: „Dass schwerbehinderte Menschen keinen leichten Zugang zum Arbeitsmarkt haben, liegt sicher nicht an fehlender Qualifikation. Oftmals fehlt Arbeitgebern schlicht die Idee, wie die individuellen Fähigkeiten von potenziellen Mitarbeitern eingesetzt und nutzbar gemacht werden können. Ich bin zuversichtlich, dass das Projekt SAPHIR Hannover durch die Förderung der Bundesregierung Signalcharakter entfaltet.“

Getragen wird das Projekt vom Jobcenter Region Hannover, der Agentur für Arbeit Hannover und der Annastift Leben und Lernen gGmbH.

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Pressemitteilung vom 20. Mai 2015

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