„Schnelles Internet, unabhängig vom Wohnort – dazu trägt die Förderung des Bundesverkehrsministeriums in der Region Hannover bei“, kommentiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt die Überreichung eines Förderbescheids in Höhe von 1,3 Mio. Euro durch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am 6. September 2016.

Die Förderung ist Teil der sog. Digitalen Agenda der Bundesregierung. Diese sieht vor, dass bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 50Mbit/s erreicht werden soll. Um die noch bestehenden weißen Flecken auf der digitalen Landkarte zu schließen, schafft das 2,7 Mrd. Euro umfassende Bundesförderprogramm zusätzliche Investitionsanreize. „Vor allem dort, wo der privatwirtschaftliche Netzausbau mangels Wirtschaftlichkeit absehbar nicht erfolgen würde, ist die Förderung daher eine große Hilfe“, so Hoppenstedt.

Das Förderprogramm richtet sich an Kommunen, welche das Ausbauprojekt initiieren und vor Ort koordinieren. Den Ausbau bzw. Netzbetrieb führt ein privates Unternehmen durch. Vom Bund werden in der Regel 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert, die auch mit anderen Förderprogrammen, z.B. der Bundesländer, kombiniert werden können. Der Höchstbetrag an Bundesförderung pro Projekt liegt bei 15 Mio. Euro. Zudem werden auch Planungs- und Beratungskosten bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert.

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