Der Deutsche Bundestag hat heute ein Verbot für laute Güterwaggons auf dem deutschen Schienennetz beschlossen. Das Verbot gilt ab dem Fahrplanwechsel 2020/2021. Hierzu erklärt der für die nördliche Region Hannover direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU):

„Das Verbot bedeutet auch für die Region Hannover deutlich weniger Schienenlärm“, sagte Hoppenstedt etwa mit Blick auf die Strecke Celle–Lehrte sowie Nienburg – Wunstorf – Hannover im Rahmen der Alpha-E-Variante. In Zukunft solle weiterhin mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Dafür müssten Bahnstrecken ausgebaut und neugebaut werden. „Das geht nicht ohne Rücksicht auf die betroffenen Anwohner“, so Hoppenstedt. Deshalb sei der Schutz der Bürger vor Schienenlärm von großer Bedeutung.

Das Schienenlärmschutzgesetz sei eine wichtige Wegmarke zur Erreichung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziels, den Schienenlärm bis 2020 im Vergleich zu 2008 zu halbieren.

Hoppenstedt wies darauf hin, dass leise Güterwagen mit Flüsterbremsen bis zu 10 Dezibel leiser seien als herkömmliche Güterwagen. Das entspreche in der Wahrnehmung durch das menschliche Ohr einer Halbierung des Lärms. „Damit wird die Lärmbelastung massiv reduziert“, so der Abgeordnete.

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