„Kinder sind keine Soldaten“ lautete die zentrale und unwidersprochene Botschaft beim Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt in der Robert-Koch Realschule in Langenhagen.

Anlässlich des diesjährigen „Red Hand Days“ sprach Hoppenstedt mit Politiklehrerin Lisa-Maria Richter und ihren Schülerinnen und Schülern der Klasse 10d über den Missbrauch von Kindern in Kriegsgebieten. „Leider sind weltweit noch immer rund 250.000 Kinder als Soldaten, Nachrichtenübermittler und Spione im Einsatz. Vor allem in Afrika werden Kinder häufig in bewaffnete Konflikte hineingezogen. Ich habe den Schülerinnen und Schülern herzlich dafür gedankt, dass sie mit diesem Thema befassen. Es zeigt einmal, dass sie Anteil nehmen an dem Schicksal ihrer Altersgenossen, zum anderen welches Glück wir alle haben, in einem freien Land zu leben“, so der Bundestagsabgeordnete.

Um ein Zeichen gegen Kindesmissbrauch und für die Einhaltung von Kinderrechten zu setzen, verewigten sich die Schülerinnen und Schüler und Hoppenstedt anschließend mit einem roten Handabdruck. Die rote Hand ist das Symbol des gleichnamigen Aktionstages, das für ein „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten steht. Die Abdrücke wird Hoppenstedt in Berlin der Kinderkommission des Deutschen Bundestages übergeben, die diese gesammelt an die Vereinten Nationen übergeben wird.

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