Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt besuchte am vergangenen Wochenende den Therapiegarten Grüne Stunde e.V. in Mellendorf.

Im Garten des Vereins werden vorwiegend Menschen mit Demenz von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Therapeuten betreut. Die Vorsitzende Corinna Cieselik-Bischof berichtete zu Beginn über die Bedeutung des Projektes für die einzelnen Gäste: „Mit Pflanzen und deren Gerüchen werden häufig positive Erinnerungen verknüpft. Diese positiven Assoziationen gilt es, bei den Besuchern hervorzurufen. Der Garten fungiert dabei als eine Art Medizin für Körper und Geist“.

Der Garten liegt an einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Wedemark. Er bietet breite rollstuhlgerechte Rundwege und eine Vielzahl an Sitzgelegenheiten. Zusammen mit den Besuchern werden gärtnerische Arbeiten wie Aussähen, Bepflanzen und Gießen ausgeübt. Die Gartentherapie bietet den Teilnehmern dabei die Möglichkeit, ihren Alltag zu verlassen, um ihr körperliches und psychisches Wohlbefinden durch den unmittelbaren Kontakt mit der Natur zu verbessern.

Der Verein wurde im Jahr 2012 gegründet und zählt mittlerweile 11 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagieren. Der Therapiegarten wurde im September 2014 eröffnet. Der Garten ist zusätzlich jeden 1. + 3. Samstag im Monat von 14:30 bis 16:30 Uhr für Jedermann und allen Altersstufen geöffnet. Es finden zudem viele interessante Veranstaltungen wie beispielsweise ein Pflanzenflohmarkt oder ein Erntefest über das ganze Jahr hinweg statt.

Hendrik Hoppenstedt zeigte sich nach dem Rundgang begeistert von dem Projekt und dem Einsatz der ehrenamtlichen Helfer: „Hier wird mit den Besuchern Obst geerntet und verarbeitet, Blumen gepflanzt und viele weitere gartenorientierte Tätigkeiten durchgeführt. Der Garten lädt dabei zum Verweilen ein. Es ist ein tolles Projekt inmitten der Natur.

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