Im Rahmen des Förderprogramms „Unternehmen der Zukunft“ stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Zeitraum von 2017 bis 2020 insgesamt bis zu 760.000 Euro für das Verbundprojekt „Fachkräftezentrum Handwerk“ der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft bereit. „Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Handwerksbetriebe in der Region Hannover“, freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt.

Auf der Grundlage ihrer Kompetenzen bauen die Handwerkskammern in vier Teilprojekten regional verankerte Fachkräftezentren auf, für welche sie Qualifizierungs- und Beratungskonzepte sowie zielgruppen- und lebensphasenorientierte Anspracheformate entwickeln, erproben und evaluieren. Ziel des Verbundprojektes ist eine zukunftsgerechte Arbeitsgestaltung im Handwerk. „Mit Hilfe dieser Fachkräftezentren sollen Handwerksbetriebe wirkungsvoll beim Aufbau einer mitarbeiterorientierten Personalarbeit unterstützt werden“, so Hoppenstedt.

Über dieses Projekt soll das Handwerk stärker mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) verflochten werden. Ein Verbundkoordinator übernimmt die überregionale Vernetzung dieser Fachkräftezentren und den Transfer ihrer Erfahrungen und Ansätze. „Durch die finanzielle Förderung des Verbundprojektes lässt sich ein nachhaltiger Beitrag hinsichtlich einer zukunftssicheren Ausrichtung der handwerklichen Betriebe sowie der Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbstätigen im Handwerk leisten“, betont Hoppenstedt.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag