Das Burgwedeler Projekt mobil ans #werk erhält vom Bundesumweltministerium (BMU) eine Förderung in Höhe von bis zu 150.000 Euro. Diese frohe Botschaft teilte heute der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt mit.

Das BMU hat Mitte 2020 den Zukunftswettbewerb #mobilwandel2035 gestartet, um Impulse für einen nachhaltigen Verkehr zu geben. Rund 140 Beiträge aus Kommunen, von Unternehmen, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sowie von Vereinen und Verbänden wurden eingereicht. Aus den eingereichten Beiträgen hat eine Fachjury zehn Projekte aus ganz Deutschland ausgewählt, die in den kommenden Monaten gefördert werden.

Das Projekt „mobil ans #werk – gemeinsam mit Unternehmen mobil“ der Stadt Burgwedel und der Technischen Universität Dortmund wurde als einer von zehn Gewinnern ausgewählt. In der Stadt Burgwedel ist ein Konzept zur klimafreundlichen Ausgestaltung des Einpendlerverkehrs geplant. Viele große Unternehmen und Logistikdienstleister sind in Burgwedel angesiedelt, welche aktiv in den Prozess eingebunden werden. Ziel ist es, Anwendungsmöglichkeiten für Arbeits- und Mobilitätsangebote zu erarbeiten, welche eine Alternative zur Anreise mit dem Auto darstellen. Einreichende Institution ist die Technische Universität Dortmund.

„Ich freue mich, dass das Konzept zur klimafreundlichen Ausgestaltung des Einpendlerverkehrs den Zuspruch für die Förderung erhalten hat“, erklärt Hoppenstedt.

Mit dem Wettbewerb #mobilwandel2035 möchte das BMU innovative Konzepte und Vorstellungen für eine Mobilität der Zukunft unterstützen. In einer ersten Förderphase sollen dafür Zielbilder entwickelt werden, die Visionen für eine nachhaltige Mobilität im Jahr 2035 zeichnen. Im Fokus stehen wichtige Herausforderungen wie der Pendler- oder Wirtschaftsverkehr sowie die Frage, wie Mobilität auch im ländlichen Raum umweltfreundlich gestaltet werden kann. Ein Schwerpunkt in allen Konzepten soll die Digitalisierung als eine der zentralen Zukunftsaufgaben sein.

Für die Erstellung der Zielbilder stehen den Gewinnern jeweils bis zu 150.000 Euro für zehn Monate zur Verfügung. Später ist in ausgewählten Projekten die Förderung konkreter Maßnahmen zur Umsetzung des Zielbildes geplant. Die Gesamtfördersumme für alle Projekte beläuft sich auf 5,25 Millionen Euro bundesweit in den kommenden vier Jahren.

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