In der HAZ vom 18. April 2016 war berichtet worden, dass der Bund Geld für die Ortsumfahrung Wunstorf erst nach Abschluss des Klageverfahrens überweisen wolle. Nach Rücksprache mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) aus dem Bundesverkehrsministerium erklärt der hiesige Bundestagsabgeordnete, Staatsminister Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU):

„Die Besorgnis der Stadt Wunstorf ist unbegründet. Das Bundesverkehrsministerium hat mitgeteilt, dass die Finanzierung der Ende 2016 planfestgestellten Ortsumgehung Wunstorf seitens des Bundes gesichert ist.“ Den Angaben des Ministeriums zufolge wurde die Nordumgehung bereits in das Finanzmanagement des Bundes aufgenommen, so Hoppenstedt.

Trotz der Klagen und der Aussetzung des Sofortvollzugs bezüglich des östlichen Abschnitts durch die niedersächsische Straßenbauverwaltung, könne mit vorgezogenen Grunderwerb sowie vorgezogenen landschaftspflegerischen Maßnahmen bereits begonnen werden. Hierfür seien bereits zum jetzigen Zeitpunkt Ausgaben in Höhe von 5 Mio. Euro veranschlagt. Die entsprechende Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Ausführungsplanung falle hingegen in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen.

„Ich werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass dieses für Wunstorf so wichtige Verkehrsprojekt möglichst zügig realisiert werden kann“, erklärte Hoppenstedt. „Der Bund hat aber seine Hausaufgaben gemacht. Jetzt sind erst einmal Stadt und Land am Zug“, stellte der Abgeordnete klar.

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