Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) hat auf den vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT veröffentlichten Vorschlag für einen möglichen Stromtrassenverlauf durch die Region Hannover reagiert. Per Brief informierte Hoppenstedt alle Bürgermeister seines Wahlkreises ausführlich über den aktuellen Stand und das weitere Verfahren. „So wichtig der Bau der Stromtrasse für das Gelingen der Energiewende ist, so sehr gilt es, für möglichst geringe Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu sorgen und die Betroffenen von Anfang an in die Planungen einzubeziehen“, so der Abgeordnete.

Hoppenstedt erklärte, dass er die Verfahren von Beginn an begleite und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger effektiv vertreten werde: „Ziel ist eine Lösung, die auf eine möglichst breite Akzeptanz in der Bevölkerung trifft. Deshalb müssen die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Kommunen gehört werden, bevor es zur verbindlichen Festlegung auf einen Trassenverlauf kommt.“ Er wolle im Rahmen von Bürgersprechstunden und in regelmäßigen Gesprächen mit den möglicherweise betroffenen Kommunen sowie gegenüber TenneT für einen konstruktiven Dialog werben. „Kritik an den Planungen müssen wir möglichst frühzeitig artikulieren“, so Hoppenstedt abschließend.

Hintergrund:

Bevor die Trasse gebaut werden darf, hat das Projekt zwei Verfahren zu durchlaufen. Zunächst muss im Wege der Bundesfachplanung ein Trassenkorridor bestimmt werden, der den groben Bereich vorgibt, in dem eine Stromtrasse gebaut werden soll. Im anschließenden Planfeststellungsverfahren wird dann über den konkreten Trassenverlauf innerhalb des vorher bestimmten Korridors sowie die einzelnen Masten/Erdverkabelung etc. entschieden. Deswegen ist eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Kommunen so wichtig. Derzeit bereitet der Übertragungsnetz- betreiber TenneT den Antrag für die Bundesfachplanung vor.

Planmäßiger Verfahrensablauf:

  • 2014: Antrag TenneT und Eröffnung des Verfahrens der Bundesfachplanung durch die Bundesnetzagentur (BNetzA)
  • 2015 – 2016: Prüfung des von TenneT vorgeschlagenen Trassenkorridors durch die BNetzA. Festlegung des Trassenkorridors
  • Anschließend: Planfeststellungsverfahren
  • Bis 2022: Errichtung der Stromtrasse.

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Zugeordnete Dokumente

Pressemitteilung vom 18. Februrar 2014

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