Der in der nördlichen Region Hannover direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt informierte sich über die Arbeit der Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. in Hannover. Arnd Onnasch, der für Politik und Projekte zuständige Mitarbeiter, stellte die Arbeit der Verbraucherzentrale vor.

Als stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz interessierte sich Hoppenstedt besonders für das Projekt „Energiemarktwächter“ der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Dabei werden Beschwerden über Strom- oder Gasanbieter erfasst und ausgewertet. Über die identifizierten Probleme werden Politik, Öffentlichkeit und Aufsichtsbehörden informiert.

Hoppenstedt hatte die Verbraucherzentrale in der Vergangenheit selbst kontaktiert. Wie viele andere Kunden, hatte auch er von seinem Stromanbieter eine E-Mail mit Hinweis auf Preissteigerungen erhalten, in der nur versteckt auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen wurde. „Intransparente Preiserhöhungsmitteilungen sind offenbar Grund für eine Vielzahl ähnlicher Beschwerden“, erfuhr der Abgeordnete.

Für das Projekt „Energiemarktwächter“ sind im aktuellen Bundeshaushalt 1,5 Millionen Euro als Anschubfinanzierung eingestellt worden. „Die Arbeit der Verbraucherzentralen wird in Deutschland überwiegend durch den Steuerzahler finanziert“, erklärte Hoppenstedt. Dafür habe auch er im Bundestag gestimmt. Jetzt wolle er sich ein Bild davon machen, wie gut dieses Geld angelegt ist.

Hendrik Hoppenstedt zeigte sich beeindruckt, mit wie vielen unterschiedlichen Fragen und Problemen sich ratsuchende Bürgerinnen und Bürger an die Verbraucherzentrale wenden. „Es ist wichtig, dass es dafür kompetente Ansprechpartner gibt“, sagte Hoppenstedt. Er wünschte dem Team der Verbraucherzentrale weiterhin viel Erfolg.

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