Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt war im Rahmen seiner Sommertour zu Gast in Garbsen.

Zunächst besuchte er die Evangelische Jugendwerkstatt. Die Leiterin Vassiliki Chryssikopoulou berichtete zu Beginn über die Angebotsvielfalt in der Einrichtung. Die Jugendwerkstatt bietet Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, durch eine gezielte Berufsorientierung und Vorbereitung auf verschiedene Ausbildungsberufe eine gute Perspektive. So werden in der Jugendwerkstatt u.a. zwei Praxisbereiche angeboten. In den Bereichen Landschaftsbau und –pflege, Technik, Natur und Umwelt und Dienstleistungen und Soziales können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten erproben, um sich auf die berufliche Arbeit in diesem Bereich oder einen Ausbildungsberuf vorzubereiten.
Seit der Eröffnung des Hofladens können zudem u.a. das selbst angebaute Gemüse oder auch eine Auswahl an Blumen von den Jugendlichen an die Besucherinnen und Besucher vor Ort verkauft werden.

Anschließend konnte sich Dr. Hoppenstedt mit ehrenamtlichen Helfern des ökumenischen Sozialprojekts NEULAND austauschen. Seit Mai 2003 engagieren sich die evangelisch-luth. Silvanusgemeinde und die katholische Kirchengemeinde St. Raphael – St. Maria Regina in Projektpartnerschaft mit der Stadt Garbsen für ein gutes Miteinander aller Einwohner auf dem Kronsberg. Ob Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe für Kinder oder unterstützende Angebote für Geflüchtete – hier wird den Menschen vor Ort geholfen.

Der Nachbarschaftsladen soll dabei nicht nur als Beratungsstelle fungieren, sondern einen Ort darstellen, an dem die Menschen zusammenkommen. Nach über 15 Jahren haben sich die Räumlichkeiten zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Anliegen der Bewohner im Quartier Kronsberg entwickelt.

Der Abschluss des Tages bildete ein Besuch des Bundestagsabgeordneten bei der Oldie Interessengemeinschaft (IG). Die IG ist ein Zusammenschluss von Freunden alter, erhaltenswerter Fahrzeuge. Sie bewahren historisches Wissen über automobiles Kulturgut und präsentieren viele Oldtimer in der Öffentlichkeit.
Zudem organisiert die IG das größte Oldtimertreffen in der Region „Rund um die Lok“, das seit 1995 alle zwei Jahre stattfindet. Im Jahr 2018 waren dort 700 Aussteller und 10.000 Besucher vertreten.

Hendrik Hoppenstedt zeigte sich am Ende des Tages zufrieden: „Ich konnte viele interessante Eindrücke durch die Gespräche vor Ort für meine Arbeit in Berlin gewinnen. Es braucht diese Menschen, die sich vor Ort für ihre Mitmenschen einsetzen. Menschen, die sich freiwillig, ehrenamtlich in ihrer Freizeit für die Gesellschaft engagieren".

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag