Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2014 an die Bundesnetzagentur übergeben und im Internet veröffentlicht. Hierauf macht der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) aufmerksam.

Der Netzentwicklungsplan enthält alle Maßnahmen, die im Sinne einer sicheren und zuverlässigen Stromversorgung für den bedarfsgerechten Aus- und Umbau des deutschen Höchstspannungsstromnetzes erforderlich sind. Er wird jährlich auf der Basis komplexer Berechnungen verschiedener Szenarien (v.a. Stromverbrauch, Kraftwerkspark und -Standorte) von den Übertragungsnetzbetreibern erarbeitet und der Bundesnetzagentur zur Bestätigung vorgelegt.

Hoppenstedt ruft dazu auf, sich an den Konsultationen zu beteiligen: „Bis zum 28. Mai 2014 kann jedermann zum Entwurf des Netzentwicklungsplans eine Stellungnahme abgeben“, erklärte der Abgeordnete.

Nach den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber besteht weiterhin ein genereller Netzausbaubedarf. „Auch wenn die Konsultation zum Netzentwicklungsplan 2014 nichts daran ändern wird, dass die SuedLink-Trasse gebaut werden muss“, er-klärte Hoppenstedt, „kann die Chance genutzt werden, sich zu informieren und Kritik vorzutragen.“

Hoppenstedt betonte, dass bislang nur die Netzverknüpfungspunkte verbindlich festgelegt sind: Die SuedLink-Trasse wird beim Umspannwerk Wilster in Nord-deutschland beginnen und am Standort des gleichnamigen Kernkraftwerks in Grafenrheinfeld in Bayern enden. Über den konkreten Verlauf der Trasse dazwischen wird erst im Rahmen der folgenden Verwaltungsverfahren entschieden. Er werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Bau möglichst geringe Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben wird, so Hoppenstedt abschließend.

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Pressemitteilung vom 16. April 2014

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