Auf Einladung ihres Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) hat die 18-jährige Marleen Hahn aus Neustadt am Planspiel „Jugend und Parlament“ teilgenommen.

Dabei übernahmen 355 Jugendliche für vier Tage die Rollen von Abgeordneten. An den Originalschauplätzen im Deutschen Bundestag, d.h. in den Fraktions- und Ausschusssälen, sowie im Plenarsaal, stellten sie das parlamentarische Verfahren nach.

Anhand von drei Gesetzesinitiativen zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern und der Einführung von Elementen direkter Demokratie lernten die Jugendlichen die Arbeitsabläufe im Bundestag kennen. Als Mitglied der fiktiven „Partei für Engagement und Verantwortung (PEV)“ hatte die Jugendabgeordnete Hahn auch über den Antrag auf Ausweitung eines Bundeswehreinsatzes im fiktiven Staat Sahelien zu entscheiden.

„Um politische Ziele durchsetzen zu können, muss man Mehrheiten organisieren“, sagte Hoppenstedt. Das könne sehr aufwendig, anstrengend und auch zeitraubend sein. Diese Erfahrung hat auch Marleen Hahn beim Planspiel gemacht. Die Arbeit in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen erfordere sehr viel Geduld, Kompromissbereitschaft und starke Nerven, sagte sie. „Eins steht fest, die Demokratie ist wesentlich komplexer, als ich es mir vorgestellt habe“, zog Marleen Hahn ihr persönliches Fazit.

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