Was sieht der Alltag eines Bundestagsabgeordneten aus? Dieser Frage ist der junge Langenhagener Maximilian Voigt auf Einladung seines Wahlkreisabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) auf den Grund gegangen. Vom 4. bis 7. Juni nahm er als einer von 315 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren vier Tage lang am Gesetzgebungs-Planspiel „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag teil. Das Ziel war es, möglichst detailgetreu die parlamentarischen Prozesse vom Beginn einer Gesetzesinitiative bis hin zum Gesetzesbeschluss im Plenum nachzuempfinden.

Beim Planspiel standen Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation in einem fiktiven Staat sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft zur Debatte. Simuliert wurde nicht nur die Abstimmung im Plenum, sondern auch die vorherige Meinungsbildung in der Landesgruppe, der Fraktion, der fraktionsinternen Arbeitsgruppe und im Ausschuss. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal nahmen 48 jugendliche Redner sowie Volker Kauder und die Vorsitzenden der anderen Bundestagsfraktionen teil, die dank der vollbesetzten Besuchertribünen unter realistischen Bedingungen diskutierten.

Wie die Arbeit in den Gremien vorbereitet wird und welche Aufgaben sonst noch auf Hoppenstedt warten, davon konnte sich der junge Planspiel-Teilnehmer in dessen Abgeordnetenbüro überzeugen. Dort konnte er auch beobachten, wie Anfragen bearbeitet werden und sich bei einem Blick auf Hoppenstedts Terminkalender den Unterschied zwischen Sitzungswochen in Berlin und den Wochen im Wahlkreis erläutern lassen. Schnell war Hoppenstedt klar, dass er mit dem jungen Langenhagener genau den richtigen ausgewählt hatte: „Trotz des straffen Programms war Herr Voigt sehr interessiert und ging im Planspiel richtig auf. Sein Engagement war so groß, dass er sich unbedingt mit einer Rede im Plenum beweisen wollte. Das finde ich klasse.“

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Pressemitteilung vom 9. Juni 2016

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