In der Haushaltswoche des Deutschen Bundestages hat Dr. Hendrik Hoppenstedt seine erste Plenarrede gehalten. Thematisch widmete er sich dem Haushalt des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, der etatmäßig der kleinste aller Ministerien ist. Deshalb freute sich Hoppenstedt umso mehr, dass die Rechtspolitik in der öffentlichen Wahrnehmung trotz dieser Tatsache stetig an Bedeutung gewinne. Verantwortlich dafür machte er auch die gute Arbeit der Koalition in den letzten 100 Tagen.

Zeit sich auszuruhen gebe es allerdings nicht. Insbesondere die Besserstellung des Mittelstandes, vor allem der Handwerker, müsse nun zügig durch eine Neuregelung des Gewährleistungsrechts angegangen werden. Auch die Einführung eines Angehörigenschmerzensgeldes ist für Hoppenstedt ein wichtiges Anliegen. Deutschland hinke seinen europäischen Nachbarn in diesem Bereich deutlich hinterher. Weshalb Bundesjustizminister Maas das Thema offensichtlich nicht auf seiner Prioritätenliste stehen habe, ist für Hoppenstedt unverständlich. Hier wird die Union darauf dringen, eine Regelung zu schaffen, die beispielsweise Eltern, die ihr Kind verloren haben, die nötige und überfällige Solidarität der Rechtsgemeinschaft sichern soll.

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