„Sportvereine haben endlich die nötige Rechtssicherheit beim Thema Mindestlohn“, freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt über die neuen Mindestlohnvereinbarungen. Nach langen Diskussionen mit dem Koalitionspartner konnte die Forderung der Unionsfraktion im Bundestag nach einer besonderen Behandlung von Amateursportlern endlich umgesetzt werden. Das gab die Bundesarbeitsministerin nach Gesprächen mit dem Deutschen Fußballbund und dem Olympische Sportbund in Berlin bekannt.

Hoppenstedt erklärt die neuen Regelungen so: „Vertragsspieler fallen fortan nicht mehr unter das Gesetz, weil die sportliche Betätigung und nicht der Verdienst im Vordergrund steht. Für sie gilt trotz Anmeldung bei der Minijob-Zentrale eine Ausnahmeregelung. Bei normalen Ehrenamtlichen ist die Kernfrage, ob die ehrenamtliche Tätigkeit im Vordergrund steht oder aber der finanzielle Verdienst. Die Vereine sind deshalb angehalten, die Einzelfälle noch einmal zu überprüfen und die Ehrenamtlichen nicht bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Für nicht ehrenamtlich Tätige wie etwa Platzwarte, die sich etwas dazuverdienen möchten, gilt selbstverständlich auch weiterhin der gesetzliche Mindestlohn.“

In den Kommunen seien viele Vereine, in denen nicht nur Sport getrieben, sondern auch viel für die Gesellschaft getan werde, resümiert der Abgeordnete. Er halte es daher für richtig, dass die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer in der Region Hannover nun endlich Klarheit haben, wie sie mit dem gesetzlichen Mindestlohn umgehen sollen.

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Pressemitteilung vom 25. Februar 2015

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