Wo liegen aktuelle Kriminalitätsschwerpunkte und was kann die Politik tun, um die Arbeit der Polizei zu verbessern? Diesen Fragen geht der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt regelmäßig bei den Polizeiinspektionen in der nördlichen Region Hannover nach. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens und Jürgen Graver, dem Leiter der Burgdorfer Polizeiinspektion, sprach Hoppenstedt bei seinem aktuellen Besuch insbesondere über die Zunahme von Wohnungseinbrüchen, die in der Bevölkerung für Verunsicherung sorgen.

„Das Bewusstsein, dass Fremde in den intimsten persönlichen Schutzbereich eindringen und Wertsachen stehlen, hält bei vielen Betroffenen oft noch lange nach. Es ist daher wichtig, dass wir das Thema mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angehen und für bessere Ermittlungsmöglichkeiten sowie härtere Strafen sorgen“, so Hoppenstedt. Mit Graver sprach er über die vielen Vorschläge der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, um die Situation zu verbessern. Dazu gehört u.a. dass Einbrüche als Straftat mit einem Mindeststrafmaß von einem Jahr gewertet werden sollen, was auch die Ermittlungsmöglichkeiten verbessern würde: Es wäre dann möglich, die Telekommunikation potenzieller Einbrecher zu überwachen. Die aktuelle Aufbewahrungsfrist der Daten bei den Telekommunikationsanbietern soll in diesem Zuge von zehn Wochen auf sechs Monate ausgedehnt werden. Außerdem können Staatsanwälte dann das Verfahren nicht mehr einstellen, was derzeit häufig wegen Überlastung und geringer Erfolgsaussicht geschieht. „Das ist für die Betroffenen inakzeptabel und schwächt das Vertrauen in unseren Rechtsstaat. Wir brauchen daher gesetzliche Änderungen, um konsequenter gegen die Wohnungseinbrüche vorgehen zu können“, fasst Hoppenstedt zusammen.

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