Am Morgen ging es nach Garbsen, wo sich Hoppenstedt und seine Begleiter zunächst mit den Helfern des Sozialprojekts „Neuland“ über die vielfältigen Unterstützungsleistungen für Flüchtlinge unterhielten. Neuland arbeitet zusammen mit der Stadt in Trägerschaft der evangelischen und katholischen Kirche und bietet Hilfe bei der Übersetzung von Behördenbriefen an, organisiert Kleiderspenden und veranstaltet Deutschkurse, bei denen viele Ehrenamtliche mit anpacken.

Als nächstes stand das von der Familie Münkel betriebene Hotel Stelinger Hof auf dem Programm. Hier haben die Dokumentationspflichten, die der Mindestlohn nach sich zieht, überraschenderweise keinen großen Zusatzaufwand ausgelöst. Es war beachtlich zu sehen, wie stetig immer wieder investiert wird, wie die Mitarbeiter und Eigentümer Hand in Hand das Hotel, welches mal ein Bauernhof war, nach vorne bringen.

Sommerlich wurde es beim Wake & Ski Blauer See, wo Eigentümer Peter Amend alle sehr freundlich empfing. Viele Erholungssuchende kühlten sich beim Baden oder beim Wasserskifahren, das durch eine beeindruckende Liftanlage ermöglicht wird, ab. Andere genossen die Gastronomie oder spielten Golf.

Schließlich ging es zum TSV Havelse 1912 e.V., wo die Fußballplätze des Regionalligisten besichtigt und den Spielern beim Training über die Schulter geschaut wurde. Seit fünf Jahren ist der TSV eine feste Größe in der Regionalliga, der vielen Fußballfans aufgrund seiner Zweitligavergangenheit auch überregional ein Begriff ist. André Breitenreiter war hier bis 2013 Trainer, bevor er mit Paderborn den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Mit dem Vorstand diskutierte Hoppenstedt über Verbesserungen für das Ehrenamt und auch das Thema Mindestlohn für Vertragsspieler.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag