Der gerade vorgelegte Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 bestätigt die Erforderlichkeit der Stromleitung SuedLink. Hierauf weist der erneut als CDU-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis 43 (Hannover-Land I) gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt hin. Der Entwurf ist im Internet unter www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.

„Bis zum 28. Februar 2017 besteht noch die Möglichkeit, sich den Entwurf anzusehen und eine Stellungnahme dazu abzugeben“, sagte der Abgeordnete. Man könne sich selbst ein Bild davon machen, aufgrund welcher Annahmen die Übertragungsnetzbetreiber zum angegebenen Ausbaubedarf kommen. Auf Basis aller Rückmeldungen werde der Netzentwicklungsplan dann überarbeitet. Er solle voraussichtlich Anfang Mai 2017 an die Bundesnetzagentur übergeben und veröffentlicht werden.
Die Übertragungsnetzbetreiber rechnen auch in den Jahren 2030 und 2035 mit einem starken innerdeutschen Gefälle bei der Stromerzeugung. „In Norddeutschland wird absehbar mehr Energie erzeugt, als verbraucht. Gleichzeitig gibt es in Süddeutschland ein Erzeugungsdefizit“, so Hoppenstedt.

Der weiter steigende Ausbau erneuerbarer Energien insbesondere aus Wind führe in 2035 zu einem gegenüber 2030 zunehmenden großräumigen Nord-Süd-Übertragungsbedarf. Gerechnet werde mit einem zusätzlichen Bedarf an Gleichstromleitungen im Umfang von 6 Gigawatt. Davon entfielen 2 Gigawatt auf den Osten und 4 Gigawatt auf den Westen, erklärte der Abgeordnete.

„Es ist noch nicht genau absehbar, wo diese zusätzlichen Leitungskapazitäten gebaut werden müssten. Da der SuedLink insbesondere Windstrom aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein in den Süden transportieren soll, kann dies aber bedeuten, dass die Kapazität des SuedLinks gegenüber den aktuellen Planungen vergrößert werden muss“, sagte der CDU-Politiker. Er werde er die Entwicklung genau im Auge behalten und sich beim SuedLink-Projekt weiter für die Interessen seines Wahlkreises einsetzen.

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Pressemitteilung vom 2. Februar 2017

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