Nach intensiven Diskussionen geht die SuedLink-Planung in die nächste Phase. Für den 21. Oktober laden Dr. Hendrik Hoppenstedt und seine Kollegen der Koalitionsfraktionen aus den beiden Umlandwahlkreisen Hannover-Land I und II die politischen Entscheidungsträger der Region und Vertreter von Bürgerinitiativen zu einem Treffen ein. Hoppenstedt möchte den Termin nutzen, um möglichst gemeinsam Forderungen an den Übertragungsnetzbetreiber TenneT zu formulieren, damit diese bei der Bundesfachplanung Berücksichtigung finden. „Mir geht es darum, eine Lösung zu finden, die die Bürger der Region Hannover möglichst wenig belastet“, formulierte der Abgeordnete sein Ziel.

„Um Klarheit über die weiteren Schritte bei SuedLink zu bekommen, habe ich mich bei TenneT nach deren Planungen und allen wichtigen Terminen erkundigt“, so Hoppenstedt.

Am 26. September will TenneT die Bundestagsabgeordneten in Berlin über mögliche Alternativen zum bisherigen Trassenvorschlag informieren. Danach sollen die Infos ins Internet gestellt werden. In der Region Hannover will der Vorhabenträger am 6. Oktober einen abschließenden Infomarkt durchführen, bei dem die Bürgerinnen und Bürger eine Rückmeldung zu den von ihnen eingereichten Fragen und Vorschlägen erhalten und über die Alternativen diskutieren können. „Schon jetzt lässt sich absehen, dass die vielen Alternativvorschläge aus der Bevölkerung TenneT beeindruckt haben und eine Berücksichtigung finden werden“, ist sich Hoppenstedt sicher. Am 10. Oktober soll der Antrag auf Bundesfachplanung im Internet zur Diskussion gestellt werden, damit für alle Betroffenen mehr Vorbereitungszeit für Schritte nach dem Antrag auf Bundesfachplanung besteht. Der eigentliche Antrag wird von TenneT dann offiziell am 3. November gestellt.

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Pressemitteilung vom 16. September 2014

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