Heute hat TenneT bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) für den die Region Hannover betreffenden Abschnitt des SuedLinks den Antrag auf Bundesfachplanung gestellt. Hierauf hat der für die nördliche Region Hannover direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) hingewiesen. „Mit dem Antrag auf Bundesfachplanung beginnt das förmliche Genehmigungsverfahren zur Bestimmung des Korridors, in dem die Stromleitung später gebaut werden wird“, erklärte der Abgeordnete.

Hoppenstedt teilte mit, dass nach Auskunft der BNetzA voraussichtlich Mitte Juni die öffentliche Antragskonferenz durchgeführt werden solle. „Im Rahmen der Antragskonferenz werden der im Antrag dargestellte Vorschlagskorridor sowie die in Frage kommenden Alternativen diskutiert.“ Dabei werden Raumordnungsfragen, mögliche Umweltauswirkungen und sonstige öffentliche und private Belange diskutiert, so Hoppenstedt. „Kommunen und Bürgerinnen und Bürger können der BNetzA ihre Fragen und Bedenken mitteilen“, sagte der Abgeordnete.

Er warb dafür, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, denn auf der Grundlage der Ergebnisse der Antragskonferenz werde die BNetzA dann den Untersuchungsrahmen für die Bundesfachplanung festlegen und bestimmen, welche Unterlagen TenneT als Vorhabenträger noch einzureichen hat. „So können die Betroffenen mitbestimmen, welche Belange in der Region Hannover zu prüfen sind“, so Hoppenstedt. Diese Hausaufgaben müsse TenneT dann abarbeiten.

Hierzu hat die BNetzA heute ein Positionspapier mit den rechtlichen und methodischen Anforderungen an die einzureichenden Planungsunterlagen veröffentlicht. Das Positionspapier ist im Internet abrufbar: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/07042017_Erdkabel.html?nn=265778

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