Auf Initiative des Burgwedeler Bundestagsabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) trafen sich am 17. Juli 2014 die Bürgermeister und Landtagsabgeordneten der von SuedLink betroffenen Kommunen in der nördlichen Region Hannover (Wedemark, Burgwedel, Burgdorf, Isernhagen) zum zweiten Koordinierungstreffen im Isernhagener Rathaus.

Alternativ zur von TenneT favorisierten Trasse waren ursprünglich zwei neue Streckenführungen diskutiert worden: Eine Trasse entlang der A 7 sowie eine östliche Umgehung von Wettmar und Engensen durch das Hastbruch. Als Resultat der Sitzung blieb nur die zweite Variante übrig, da die Abstände zwischen A 7 und Wohnbebauung teilweise so gering sind, dass auch eine Erdverkabelung nicht in Betracht kommt.

Beim ersten Treffen am 29. April 2014 hatte Dr. Hoppenstedt aufgeworfene Fragen gesammelt und diese gebündelt an TenneT weitergeleitet. Jetzt wurden die Antworten von TenneT diskutiert und Schlussfolgerungen für das weitere Handeln daraus gezogen. Zudem berichtete Dr. Hoppenstedt über Gespräche, die er persönlich etwa mit dem Gesamtprojektleiter der Firma TenneT und der Bundesnetzagentur in Berlin geführt hatte.

Die Teilnehmer erwarten, dass die Kriterien bzw. Parameter, die zu einem weitgehenden Ausschluss alternativer Grobkorridore – u.a. über Magdeburg – geführt haben, veröffentlicht und ausreichend erläutert worden. Hier ist auch die niedersächsische Landesregierung aufgefordert, von TenneT frühzeitig belastbare Daten zu erfragen.

Bis Mitte/Ende August wollen die Vertreter der vier Kommunen prüfen, ob eine abgestimmte gemeinsame Positionierung möglich ist. Dies wäre wichtig, um im Sinne der Bürger vor Ort mit einer Stimme Einfluss auf das Verfahren der Bundesfachplanung zu nehmen, das in der zweiten Septemberhälfte mit dem Antrag von TenneT beginnen wird. Wichtig sei dabei auch weiterhin eine enge Abstimmung mit den Bürgerinitiativen und besorgten Anwohnern.“

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Zugeordnete Dokumente

Pressemitteilung vom 21. Juli 2014

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