Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen stellen die Politik und Menschen vor Ort auch nach einem Jahr noch immer vor enorme Herausforderungen. Der Grundsatz, Kontakte zu vermeiden bleibt das wesentliche Instrument im Kampf gegen das Coronavirus.
Um dennoch den Kontakt vor Ort zu erhalten, lud der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt die Bürgermeister aus seinem Wahlkreis (Anm.: Burgdorf, Burgwedel, Garbsen, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt am Rübenberge, Wedemark, Wunstorf) bereits zum dritten Mal zu einem digitalen Austausch ein, um u.a. das weitere Vorgehen der Bundesregierung zu skizzieren und darüber hinaus zu erfahren, welche vordringlichen Wünsche und Sorgen die Kommunen im Wahlkreis derzeit haben.

Hendrik Hoppenstedt berichtete zu Beginn über die Ergänzungen im Infektionsschutzgesetz, die der Deutsche Bundestag gestern beschlossen hat. Die zentrale Neuerung ist die bundesweite Notbremse: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Dazu zählen u.a. private Kontaktbeschränkungen, eine Ausgangssperre ab 22 Uhr bis 5 Uhr morgens und die Verpflichtung der Unternehmen, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist. Nach den deutlich sichtbaren Erfolgen bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens im Januar und Februar zeigt die aktuelle Entwicklung – insbesondere aufgrund der hohen Verbreitung von Covid-19-Variante B.1.1.7 – wieder ein starkes Infektionsgeschehen und eine exponentielle Dynamik.

Hendrik Hoppenstedt betonte zudem die Wichtigkeit des Impfens für Öffnungsmöglichkeiten und ergänzte, die Bundesregierung halte weiter an dem Ziel fest, im Sommer jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot machen zu können. Ab Mai werden sehr große Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen.

Die Bürgermeister berichteten anschließend über die Herausforderungen und Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Kommunen, die örtliche Wirtschaft und allgemein auf die Menschen vor Ort. Vor allem eine erhöhte Impfgeschwindigkeit und die Implementierung bundeseinheitlicher Regelungen geben den Menschen eine Perspektive und einen Fahrplan, um die Corona-Pandemie zu überstehen. Bei aktuell 500.193 Impfungen pro Tag wird im Schnitt alle 0,2 Sekunden eine Impfung durchgeführt.

Hoppenstedt zeigte sich abschließend sehr zufrieden mit dem Austausch: „Wir werden diese Pandemie nur überstehen, wenn die Leute mit dem Herzen dabei sind. Ich weiß, dass jeder auf seiner politischen Ebene alles dafür gibt, damit wir gut durch diese Pandemie kommen. Ich danke deshalb jedem einzelnen Bürgermeister und den Räten vor Ort für deren täglichen Einsatz“.

Der digitale Austausch mit den Bürgermeistern wird in den kommenden Wochen kontinuierlich fortgesetzt.

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