Mit mehr als 500.000 Euro profitieren die Stadt Garbsen und die Gemeinde Wedemark vom aktuellen ÖPNV-Förderprogramm des Landes. Insgesamt 11 Bushaltestellen werden in Garbsen grunderneuert. In Bissendorf erhält die Bike+Ride Anlage eine Erweiterung.

Die bis zu 75 Prozent hohen Zuschüsse für die Maßnahmen tragen Bund und Land gemeinsam, wie der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt und die Landtagsabgeordnete Editha Westmann mitteilen. Der Anteil des Landes an der Förderung beträgt 56 Prozent. Die übrigen 44 Prozent stammen aus Regionalisierungsmitteln des Bundes.

Die neuen Bushaltestellen mit einem Fördervolumen von 480.000 Euro verteilen sich auf die Garbsener Ortsteile Berenbostel, Frielingen, Horst und Meyenfeld. In die Bissendorfer Bike+Ride Anlage fließen Fördermittel in Höhe von knapp 74.000 Euro.

Der Beschluss des Bundestages vom vergangenen Juni, die Regionali-sierungsmittel um eine Milliarde Euro zu erhöhen, unterstützt die Länder bei der Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs als unverzichtbare Daseinsvorsorge. Pandemiebedingte Einnahmeverluste der Verkehrs-unternehmen können abgefedert werden, um das ÖPNV-Angebot in Umfang und Qualität aufrecht zu erhalten“, erläutert Hoppenstedt.

„Das sind gute Nachrichten für Garbsen und die Wedemark. Vor dem Hintergrund der Klimadiskussion nimmt der öffentliche Personennahverkehr eine entscheidende Rolle ein. Wir brauchen in unserer ländlich geprägten Region einen gut ausgebauten Nahverkehr. Dazu gehören besonders moderne, barrierefreie Bushaltestellen“, erklärt Westmann.

Niedersachsen fördert den ÖPNV in diesem Jahr mit 105,8 Millionen Euro und löst damit trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Krise Investitionen von rund 268 Millionen Euro in den Kommunen aus. Das belege die Attraktivität der Förderinstrumente für die Kommunen und Verkehrsunternehmen, so Hoppenstedt und Westmann übereinstimmend.

„Ein sicherer, umweltfreundlicher und attraktiver ÖPNV verbessert nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger und ist ein wichtiger Faktor zur Erreichung der Klimaschutzziele“, betonen Hoppenstedt und Westmann abschließend.

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